{"id":73,"date":"2018-01-14T20:59:57","date_gmt":"2018-01-14T20:59:57","guid":{"rendered":"http:\/\/134.169.6.169\/milq\/?page_id=73"},"modified":"2026-04-30T11:46:12","modified_gmt":"2026-04-30T09:46:12","slug":"3-wegentscheid-und-messprozess","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/","title":{"rendered":"3. Wegentscheid und Messprozess"},"content":{"rendered":"<div id=\"bsf_rt_marker\"><\/div><p><\/p>\n<div id=\"content\">\n<div id=\"gpx_content\" class=\"filenum-13 cf\">\n<div class=\"GPAREA filetype-text\">\n<div>Sch\u00fclermaterial<\/div>\n<h2>Modul 3: Wegentscheidungsexperimente und Messprozess<\/h2>\n<p>Das merkw\u00fcrdige Verhalten von einzelnen Quantenobjekten, die miteinander interferieren, obwohl augenscheinlich keine Wechselwirkung zwischen ihnen stattfindet, soll nun weiter untersucht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">3.1. Welcher-Weg-Experimente\u00a0&#8211;\u00a03.1.1. &#8230; mit klassischen Wellen im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.1.2.\u00a0 &#8230; mit Quantenobjekten im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.2. Der Messprozess in der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.3. Zusammenfassung<br \/>\n3.4. Interpretationsprobleme der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.5. Zusammenfassung\u00a0&#8211;\u00a03.6. Selbstkontrolle und \u00dcbungsaufgaben\u00a0&#8211;\u00a03.6. Best\u00e4tigung und weiterf\u00fchrende Themen<\/p>\n<h3>3.1. Welcher-Weg-Experimente<\/h3>\n<h3>3.1.1. &#8230; mit klassischen Wellen im Mach-Zehnder-Interferometer<\/h3>\n<p><strong>Aufgabe 1<\/strong>\u00a0(fakultativ)<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong>\u00a0Machen Sie sich \u00fcber geeignete Literatur mit der Wirkungsweise von Polarisationsfiltern vertraut. Dann laden Sie das Programm\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/Downloads\/Software\/milq_soft__polfilter.exe\">Polfilter.exe<\/a> <em>[\u00d6ffnen Sie alternativ die <a href=\"https:\/\/www.milq.info\/sim\/Simulation_Polfilter.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">browserbasierte Simulation<\/a>]<\/em>.<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong>\u00a0Beschreiben Sie jeweils gegliedert Ihre Beobachtungen bei folgenden Versuchsteilen:<br \/>\n1. Stellen Sie zun\u00e4chst nur einen Filter in den Strahlengang. Diskutieren Sie Ihre Beobachtungen mit Ihrem Partner jeweils f\u00fcr\u00a0<em>Lampe<\/em>\u00a0und\u00a0<em>Einzelne Photonen<\/em>\u00a0bei\u00a0<em>Schirm<\/em>\u00a0und\u00a0<em>Detektor<\/em>\u00a0und f\u00fcr verschiedene Filterwinkel (ggf. nehmen Sie aus Vergleichsgr\u00fcnden den Filter aus der Anordnung auch mal heraus).<br \/>\n2. Aktivieren Sie zwei Polarisationsfilter und beschreiben Sie Ihre Beobachtungen gegliedert bei verschiedenen Stellungen der Filter zueinander. Sie k\u00f6nnen den Schirm oder den Detektor als Nachweis verwenden.<br \/>\n3. Zum Schluss diskutieren Sie Ihre Beobachtungen mit drei Filtern.<\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nWenn Gebilde oder Ph\u00e4nomene bzw. Objekte in einen bestimmten Zustand (gleiche Anfangsbedingungen) gebracht werden, so dass ihnen eine dynamische Eigenschaft (wie in diesem Fall Lichtwellen bzw. Photonen mit der Eigenschaft \u00b4polarisiert\u00b4) zugesprochen werden kann, spricht man von\u00a0<em>Pr\u00e4paration<\/em>. Eine Gruppe von gleich pr\u00e4parierten Objekten nennt man\u00a0<em>Ensemble<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"\/mehr\/2-praparation\/\">Vergleiche dazu Kapitel 2 (insbesondere 2.4) &#8220;Pr\u00e4paration&#8221; im milq-Lehrgang.<\/a><\/p>\n<p><strong>Aufgabe 2<\/strong><\/p>\n<p><strong>a)<\/strong>\u00a0Laden Sie das Programm\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/Downloads\/Software\/milq_soft_Interferometer.exe\">Interferometer.exe<\/a> <em>[\u00d6ffnen Sie alternativ die <a href=\"https:\/\/www.milq.info\/sim\/Simulation_MachZehnder.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">browserbasierte Simulation<\/a>]<\/em> und aktivieren Sie jeweils einen Polarisationsfilter in beiden Interferometerwegen. Suchen Sie sich verschiedene Stellungen der Filter zueinander und diskutieren Sie ihre jeweiligen Beobachtungen und Erkl\u00e4rungen. Stellen Sie dabei die Quelle auf Laser.<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong>\u00a0Stellen Sie nun das dritte Pol-Filter mit 45\u00b0 zu den senkrecht zueinander stehenden ersten beiden in den Strahlengang und diskutieren Sie Ihre Beobachtung und deuten Sie sie klassisch mit dem Lichtwellenmodell!<\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nKlassisch wird dieser Versuch bekannterma\u00dfen dadurch gedeutet, dass senkrecht zueinander polarisierte transversale elektromagnetische Wellen (Licht) aufgrund ihrer unterschiedlichen Schwingungsrichtungen nicht interferieren k\u00f6nnen.<br \/>\nProblematisch wird die Deutung dieses Versuchs jedoch, wenn man sich verdeutlicht, dass man sich Licht auch aus einzelne Photonen\/Quantenobjekten bestehend denken kann (Kapitel 2).<br \/>\nIn diesem Fall sind die Photonen aufgrund des Polfilters zwar auch durch die Eigenschaft \u00b4polarisiert\u00b4 pr\u00e4pariert, erzeugen auf dem Schirm aber trotzdem jeweils eine Registrierung.<\/p>\n<h3>3.1.2.\u00a0 &#8230; mit Quantenobjekten im Mach-Zehnder-Interferometer<\/h3>\n<p><strong>Aufgabe 1<\/strong><\/p>\n<p>Stellen Sie die\u00a0<em>Quelle<\/em>\u00a0im Programm\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/Downloads\/Software\/milq_soft_Interferometer.exe\">Interferometer.exe<\/a> <em>[Alternativ <a href=\"https:\/\/www.milq.info\/sim\/Simulation_MachZehnder.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">browserbasierte Simulation<\/a>]<\/em> auf <em>Einzelne Photonen<\/em>. Verwenden Sie jeweils erst nach einer gewissen Zeit den Button\u00a0<em>Tempo<\/em>!<\/p>\n<p>Diskutieren Sie Ihre Beobachtungen und Deutungen f\u00fcr<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong>\u00a0zun\u00e4chst zwei parallel ausgerichtete Polfilter und des Weiteren dann<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong>\u00a0f\u00fcr gekreuzte Polfilter! \u00dcberlegen Sie sich:<\/p>\n<p>&#8211; Kommen Photonen von beiden Polfiltern, also auf beiden Wegen auf dem Schirm an?<br \/>\n&#8211; Was k\u00f6nnte die Eigenschaft\u00a0<em>polarisiert<\/em>\u00a0f\u00fcr ein vermeintliches Teilchen (Quantenobjekt) bedeuten?<br \/>\n&#8211; Was wird auf dem Schirm registriert?<br \/>\n&#8211; F\u00fcr welche Eigenschaft ist das ein Indiz?<br \/>\n&#8211; Ist das eine Messung?<br \/>\n&#8211; Welche Information erhalten wir durch die beiden Polarisationsfilter auch noch? Stellen Sie dazu den dritten Polfilter parallel zu einem der ersten in den Strahlengang. Denken Sie an die beiden Wege!<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 2<\/strong><\/p>\n<p>Da man \u00fcber die Natur eines Photons (Quantenobjekts) wenig aussagen kann, behilft man sich mit einer physikalischen Eigenschaft, die man dem Quantenobjekt zuschreiben kann: der Eigenschaft\u00a0<em>Weg<\/em>.<\/p>\n<p>Machen Sie sich mithilfe einer Diskussion mit Ihrem Partner klar, dass ein Interferenzbild bei gekreuzten Polfiltern\u00a0<strong>nicht<\/strong>\u00a0zustande kommt, obwohl doch auf beiden Wegen Photonen auf dem Schirm auftreffen und dort registriert werden (ggf. durch den Einsatz des Detektors, der Photonen &#8220;abfangen&#8221;, kann).<\/p>\n<p>Gehen Sie dabei folgende \u00dcberlegungen durch:<\/p>\n<p>&#8211; Auch bei parallelen Polfiltern gelangen auf beiden Wegen Photonen auf den Schirm. Nennen Sie die Unterschiede der beiden Schirmbilder (Nicht-Interferenz vs. Interferenz)!<\/p>\n<p>&#8211; Offenbar gibt es bei Interferenz &#8211; man kann auch sagen, wenn der Weg eines einzelnen Photons ununterscheidbar ist &#8211; Bereiche auf dem Schirm (hier: konzentrische Ringe), in denen kein Photon verzeichnet wird (Interferenzminima).<\/p>\n<p>&#8211; Andererseits gibt es bei Nicht-Interferenz offenbar eine Weg-Information (Unterscheidung des Weges), die dazu f\u00fchrt, dass eine strukturlose Verteilung\u00a0<em>ohne\u00a0<\/em>photonenfreie Bereiche zu sehen ist.<\/p>\n<p>Formulieren Sie schriftlich Fragen, die sich aus Ihren \u00dcberlegungen ergeben und diskutieren Sie sie mit Ihrem Partner und sp\u00e4ter im Plenum.<\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nMithilfe zweier senkrecht zueinander stehender Polarisationsfilter kann man (muss man?!) einem Photon die Eigenschaft \u201eWeg\u201c zuschreiben, da man genau nachweisen (messen) kann, welchen Weg im Interferometer ein auf eine bestimmte Art polarisiertes Photon genommen hat.<\/p>\n<p>[Wird das Polarisationsfilter in Weg B (z. B. unten oder links) waagerecht und das Polarisationsfilter in Weg A (z. B. oben oder rechts) senkrecht eingestellt, markiert man mit den Polarisationsfiltern die beiden Wege A und B. Durch Messung der Polarisationsrichtung k\u00f6nnen wir nun f\u00fcr jedes einzelne Photon entscheiden, ob es Weg A (Polarisationsfilter A) oder Weg B (Polarisationsfilter B) passiert hat. Somit wird hier die Eigenschaft &#8220;Weg&#8221; durch die Polarisation markiert.]<\/p>\n<p>Allgemein gilt: Kann man einem Quant mithilfe einer geeigneten Messvorrichtung innerhalb eines (Zwei-Wege-) Interferometers einen Weg zuschreiben, wird in diesem Fall kein Interferenzmuster mehr registriert.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 3<\/strong><strong>a)<\/strong>\u00a0Zuletzt stellen Sie im Programm\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/Downloads\/Software\/milq_soft_Interferometer.exe\">Interferometer.exe<\/a> <em>[Alternativ in der <a href=\"https:\/\/www.milq.info\/sim\/Simulation_MachZehnder.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">browserbasierten Simulation<\/a>]<\/em> den 3.Filter in den Strahlengang bei 0\u00b0, 90\u00b0 und 45\u00b0. Beschreiben Sie Ihre Beobachtungen!<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong>\u00a0Diskutieren Sie mit Ihrem Partner, was die Polarisationsfilter (insbesondere der 3.) f\u00fcr den Nachweis von Weginformationen der Photonen bedeuten (Tipp: Denken Sie an die Pr\u00e4paration\/Markierung von Objekten!)<\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nWird die Weginformation (Weg A oder B mittels gekreuzter Polarisatoren), die in den vorherigen Versuchen das Interferenzmuster verhindert hat, ausgel\u00f6scht oder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht, man sagt auch\u00a0<em>ausradiert<\/em>\u00a0(Quantum-Eraser-Versuch), ist das Muster wieder zu sehen.<br \/>\nOder anders ausgedr\u00fcckt:<br \/>\nKann man einem Quantenobjekt durch eine Messung eine bestimmte Wegeigenschaft zuschreiben, kommt es nicht mehr zur Interferenz.<\/p>\n<div>An dieser Stelle ist es (wieder (vgl. Mod. 2)) n\u00f6tig, von bislang festen klassischen Vorstellungen abzur\u00fccken: Offenbar ist es n\u00e4mlich nicht mehr m\u00f6glich, dass einem Quantenobjekt eine bestimmte, klassisch wohldefinierte Eigenschaft (z. B. Weg A oder Weg B) zugeschrieben werden kann. Man darf sich also Photonen nicht als lokalisiertes Gebilde vorstellen, dem man einen festen Ort oder Weg zuschreiben kann. Andernfalls m\u00fcsste man doch annehmen, dass Quanten \u00fcber ein wie auch immer geartetes &#8220;Bewusstsein&#8221; oder &#8220;Wissen&#8221; verf\u00fcgen, etwas \u00fcber das andere Quant im Interferometer zu &#8220;wissen&#8221; (Fernwirkung).<\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Aufgabe 4 Sind Quanten teilbar?<\/strong><br \/>\n(fakultativ)<\/p>\n<p>Stellen Sie in die beiden Strahleng\u00e4nge des Mach-Zehnder-Interferometers jeweils einen Detektor, starten Sie die\u00a0<em>Quelle<\/em>\u00a0mit\u00a0<em>Einzelne Photonen<\/em>, stoppen Sie nach einer gewissen Zeit und vergleichen Sie die Anzahl der Photonen.<\/p>\n<p>Formulieren und diskutieren Sie die Folgerung, die sich aus Ihrer Beobachtung ergibt, wenn Sie auch bedenken, dass ein Detektor stets auf ein Energiequant\u00a0<em>E = h\u0387f<\/em>\u00a0anspricht.<\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nZwei Teile eines Photons k\u00f6nnen nicht nachgewiesen werden, da immer nur einer der Detektoren anspricht und niemals beide gleichzeitig.<br \/>\nTats\u00e4chlich ist die Anzahl der Summe der registrierten Photonen in den beiden Detektoren gleich der insgesamt ausgesendeten Photonen, das hei\u00dft, dass sowohl eine Teilung von Photonen ausgeschlossen ist noch ein wie auch immer geartetes Verschwinden.<\/p>\n<h3>3.2. Der Messprozess in der Quantenphysik<\/h3>\n<p>Wir wollen nun das in 3.1. am Interferometer erarbeitete Problem der Wegzuweisung am Doppelspalt n\u00e4her untersuchen.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 1<\/strong><\/p>\n<p>Laden Sie das Programm\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/image\/simulationen\/DoppelspaltversuchV4.0.exe\">Doppelspalt.exe<\/a> <em>[\u00d6ffnen Sie alternativ die <a href=\"https:\/\/www.milq.info\/sim\/Simulation_Doppelspalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">browserbasierte Simulation<\/a>]<\/em>, stellen Sie die <em>Quelle<\/em>\u00a0(z. B.) auf\u00a0<em>Elektronen<\/em>, 50 keV und folgenden weiteren Spezifikationen:\u00a0<em>Blende<\/em>:\u00a0<em>b<\/em>\u00a0= 200 nm,\u00a0<em>a<\/em>\u00a0= 400 nm, klicken Sie in\u00a0<em>Schirm<\/em>\u00a0Zoomfaktor 10.000 an und f\u00fchren Sie folgende vier Versuchsteile jeweils bis zu einer Trefferquote von ca. 12.000 durch (<em>Quelle<\/em>\u00a0ein bzw. aus), indem Sie nach jedem Versuchsteil in Schirm einen Fotostreifen anklicken (bis auf d):<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong>\u00a0ohne Lampe<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong>\u00a0mit eingeschalteter Lampe bei 780 nm und 60 % Intensit\u00e4t<\/p>\n<p><strong>c)<\/strong>\u00a0mit Lampe bei 580 nm und 60 % Intensit\u00e4t und<\/p>\n<p><strong>d)<\/strong>\u00a0mit Lampe bei 380 nm und 60 % Intensit\u00e4t!<\/p>\n<p>Beschreiben Sie die Aufgabe der Lampe, beachten Sie dabei w\u00e4hrend des laufenden Versuchs die Innenseite der Spalte.<br \/>\n[Sie k\u00f6nnen auch die Fotostreifen in\u00a0<em>Schirm<\/em>\u00a0verwenden.]<\/p>\n<p>Fassen Sie Ihre Beobachtungen der Versuchsteile a) bis d) m\u00f6glichst in einem oder zwei S\u00e4tzen zusammen!<\/p>\n<p>Alternativ siehe auch:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.leifiphysik.de\/themenbereiche\/quantenobjekt-photon\/versuche#Simulationen%20Interferenz\">leifiphysik.de\/Simulationen:Interferenz<\/a><\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nMit dieser Vorrichtung kann man den Durchgang der Elektronen durch einen Spalt messen, sie also lokalisieren (Ortsmessung), indem durch die Streuung des Lampenlichts an den Elektronen ein Lichtblitz entsteht, der registriert (gesehen) werden kann.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 2<\/strong><\/p>\n<p>Stellen Sie nun folgende Spezifikationen des Programms\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/image\/simulationen\/DoppelspaltversuchV4.0.exe\">Doppelspaltversuch.exe<\/a> <em>[Alternativ der <a href=\"https:\/\/www.milq.info\/sim\/Simulation_Doppelspalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">browserbasierten Simulation<\/a>]<\/em> ein: Elektronen, 20 keV; b = 300 nm; a = 1000 nm; Zoomfaktor: 10.000.<\/p>\n<p>Verwenden Sie wieder die Fotostreifen f\u00fcr folgende Versuchsteile:<\/p>\n<p>a) ohne Lampe<\/p>\n<p>b) mit Lampe bei 580 nm und 1 % Intensit\u00e4t<\/p>\n<p>c) mit Lampe bei 580 nm und 50 % Intensit\u00e4t und<\/p>\n<p>d) mit Lampe bei 580 nm und 100 % Intensit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nIn dem Moment, in dem man einem Quantenobjekt durch eine geeignete Messung genau einen Ort zuschreiben kann (z. B. durch welchen Spalt es geflogen ist oder welchen Interferometerweg es genommen hat), findet man kein Interferenzbild mehr. Ein Interferenzbild entsteht, solange man keine Aussage z. B. \u00fcber den genauen Ort eines Quantenobjekts machen kann.<\/p>\n<p>Wohlgemerkt, klassisch l\u00e4sst sich dieses Problem dadurch umgehen, dass sich eben nur bei Wellen Interferenzen ergeben. Man bekommt erst mit der Teilchenvorstellung Schwierigkeiten. Das ist auch der Grund, weshalb man lange von einem Welle-Teilchen-Dualismus sprach und je nach Erkl\u00e4rungsm\u00f6glichkeit Quantenobjekten mal die eine und mal die andere Eigenschaft zuschrieb. Jedoch weicht man mit dieser Beschreibung der Kernfrage aus, was Quanten n\u00e4mlich sind.<\/p>\n<h3>3.3. Zusammenfassung<\/h3>\n<p>Man kann Folgendes festhalten und erweitern:<\/p>\n<div>\n<ul>\n<li>Ortseigenschaft (eine Teilcheneigenschaft) und Interferenz (eine Welleneigenschaft) sind nicht gleichzeitig realisierbar, sondern schlie\u00dfen sich gegenseitig aus: Es gilt das Prinzip der Komplementarit\u00e4t. (= 3. Wesenszug der Quantenphysik)<\/li>\n<li>Die Versuchs- bzw. Messanordnung bestimmt ma\u00dfgeblich das Ergebnis von Experimenten mit Quantenobjekten; auch das ist eine f\u00fcr die klassische Physik v\u00f6llig neue Erkenntnis, legte man doch bisher immer sehr viel Wert auf den unabh\u00e4ngigen, sog. objektiven Beobachter, dessen Messungen immer die Grundlage f\u00fcr physikalische Erkenntnisse bildet(e).<br \/>\nObwohl man einem Quantenobjekt also keine feste Ortseigenschaft zuschreiben kann, ist es nicht so, dass eine solche nicht gemessen werden k\u00f6nnte \u2013 diese Messung ver\u00e4ndert jedoch das Versuchsergebnis und ist damit f\u00fcr dessen Analyse wenig geeignet. Anders als in der klassischen Physik wird die Messung eines angeblich unabh\u00e4ngigen Beobachters selbst zum beeinflussenden Bestandteil des Versuches.<\/li>\n<li>Aus der Tatsache, dass sich bei der Messung eines Ortes ein bestimmter Wert ergeben hat, darf man nicht schlie\u00dfen, dass das Quantenobjekt diese Eigenschaft vorher aufgewiesen hat. Erst im Messprozess wird eine der M\u00f6glichkeiten (z. B. Durchgang durch Spalt 1 oder Spalt 2) realisiert (Messpostulat).<\/li>\n<li>In der Quantenmechanik besteht ein Unterschied zwischen &#8220;eine Eigenschaft haben&#8221; und &#8220;eine Eigenschaft messen&#8221;.<br \/>\nZum Beispiel sind die beiden folgenden Aussagen nicht gleichbedeutend:<br \/>\na) Bei einer Messung findet man das Elektron am Ort x.<br \/>\nb) Ein Elektron besitzt die Eigenschaft &#8220;Ort x&#8221;.<\/li>\n<li>Dieses Problem des Messprozesses, der den Zustand des Systems, in dem die Messung vorgenommen wird, ver\u00e4ndert, ist auch ein Wesenszug der Quantenphysik (4. Wesenszug: Messung und Einfluss) Quantenobjekt und Messapparat sind untrennbar miteinander verbunden. Ein f\u00fcr das Quantenobjekt in Bezug auf eine bestimmte Eigenschaft unbestimmter Zustand wird durch eine Messung auf diese Eigenschaft umpr\u00e4pariert.<\/li>\n<li>Dem statistischen Verhalten von Quantenobjekten entsprechend kann man einem Quantenobjekt nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine Messung zuschreiben.<br \/>\nDie Wahrscheinlichkeit, mit der ein Messwert gefunden wird, l\u00e4sst sich aus der Wellenfunktion mit der Born\u00b4schen Wahrscheinlichkeitsformel ermitteln:<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div align=\"center\">\u00a0<em>P (x) \u0387 \u0394x = |\u03a8(x)|\u00b2 \u0387 \u0394x<\/em><\/div>\n<div>Dabei bedeutet P(x) die Wahrscheinlichkeitsdichte!<br \/>\nP(x) bestimmt die Wahrscheinlichkeit, mit der bei einer Messung ein Quantenobjekt im Intervall \u0394x um den Ort x gefunden wird. Man kann also z. B. die Verteilung eines Ensembles von Elektronen auf dem Schirm beim Doppelspaltexperiment vorhersagen, wenn die Wahrscheinlichkeitsdichte P(x) bekannt ist.<\/div>\n<div>Der Zusammenhang zwischen P(x) und der Wellenfunktion \u03a8(x) lautet: P(x) = |\u03a8(x)|\u00b2.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Es ist vorteilhaft mit der Wellenfunktion \u03a8(x), statt mit P(x) zu arbeiten, da:<\/strong><\/div>\n<div>\n<ul>\n<li>die Interferenzerscheinung durch \u03a8(x) erkl\u00e4rt werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>der Teilchencharakter durch die Wahrscheinlichkeitsinterpretation von<br \/>\nP(x) = |\u03a8(x)|<sup>2<\/sup>\u00a0erfasst wird.<\/li>\n<li>die Wellenfunktion einem Ensemble von identisch pr\u00e4parierten Quantenobjekten zugeordnet ist.<\/li>\n<li>\u03a8(x) durch die Schr\u00f6dingergleichung bestimmt werden kann.<\/li>\n<li>sich die zeitliche Entwicklung von \u03a8(x) leichter berechnen l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\u03a8(x) dem Superpositionsprinzip gehorcht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mathematisch beschreibt man die Situation mit Elektronen beim Durchgang durch den Doppelspalt wie folgt:<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>vor der Messung<br \/>\nohne Mess-Lampe<\/td>\n<td>nach der Messung<br \/>\nmit Mess-Lampe<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Wellenfunktion<\/strong><\/td>\n<td>\u03a8(x) = \u03a8<sub>1<\/sub>(x) + \u03a8<sub>2<\/sub>(x)<\/td>\n<td>\u03a8(x) = \u03a8<sub>1<\/sub>(x) oder<\/p>\n<p>\u03a8(x) = \u03a8<sub>2<\/sub>(x)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Wahrscheinlichkeit<\/strong><\/td>\n<td>P(x) = |\u03a8<sub>1<\/sub>(x) + \u03a8<sub>2<\/sub>(x)|<sup>2<\/sup><\/td>\n<td>P<sub>1<\/sub>(x) = |\u03a8<sub>1<\/sub>(x)|<sup>2<\/sup>\u00a0oder<\/p>\n<p>P<sub>2<\/sub>(x) = |\u03a8<sub>2<\/sub>(x)|<sup>2<\/sup><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<ul>\n<li>Den \u00dcbergang von \u03a8(x) = \u03a8<sub>1<\/sub>(x) + \u03a8<sub>2<\/sub>(x) zu einer der beiden M\u00f6glichkeiten \u03a8<sub>1<\/sub>(x) oder \u03a8<sub>2<\/sub>(x) nennt man\u00a0<strong>Zustandsreduktion<\/strong>\u00a0oder\u00a0<strong>&#8220;Kollaps&#8221; der Wellenfunktion<\/strong>. Die Zustandsreduktion stellt eine abrupte \u00c4nderung der Wellenfunktion dar, die charakteristisch f\u00fcr eine Messung ist. Die Diskussion \u00fcber die Interpretation der Zustandsreduktion erstreckt sich von den Anfangstagen der Quantenmechanik bis in die Gegenwart. Sie ist eines der am kontroversesten diskutierten Themen in der Quantenmechanik.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>3.4. Interpretationsprobleme der Quantenphysik<\/h3>\n<p>Denkt man die bisherigen Ergebnisse auf einer theoretischen Ebene weiter, so ergeben sich scheinbar die gr\u00f6\u00dften Paradoxien vor allem in der makroskopischen Physik.<\/p>\n<p>Das bekannteste Paradoxon der Quantenphysik ist vermutlich\u00a0<strong>Schr\u00f6dingers<\/strong>\u00a0<strong>Katze<\/strong>. Es behandelt die Frage, ob die Quantenmechanik einen\u00a0<em>klassischen Grenzfall<\/em>\u00a0besitzt, in dem sie die Aussagen der klassischen Physik reproduziert.<br \/>\n\u00dcberlagerungszust\u00e4nde, wie sie beim Doppelspaltexperiment auftauchen, treten in der makroskopischen Physik nicht auf. Um dies zu illustrieren, konstruierte Schr\u00f6dinger sein Katzenparadoxon.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 1<\/strong><\/p>\n<p>Lesen Sie den kurzen Originalabschnitt von Erwin Schr\u00f6dinger, stellen Sie Verbindungen zu Ihrer bisherigen Erkenntnissen her und diskutieren Sie mit Ihrem Partner die Bedeutung des quantenmechanischen Messprozesses f\u00fcr die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Schr\u00f6dinger schreibt:<\/p>\n<p><em>Man kann auch ganz burleske F\u00e4lle konstruieren. Eine Katze wird in eine Stahlkammer gesperrt, zusammen mit folgender H\u00f6llenmaschine (die man gegen den direkten Zugriff der Katze sichern muss): in einem Geiger\u00b4schen Z\u00e4hlrohr befindet sich eine winzige Menge radioaktiver Substanz, so wenig, dass im Lauf einer Stunde vielleicht eines von den Atomen zerf\u00e4llt, ebenso wahrscheinlich aber auch keines; geschieht es, so spricht das Z\u00e4hlrohr an und bet\u00e4tigt \u00fcber ein Relais ein H\u00e4mmerchen, das ein K\u00f6lbchen mit Blaus\u00e4ure zertr\u00fcmmert.<\/em><\/p>\n<p><em>Hat man dieses ganze System eine Stunde lang sich selbst \u00fcberlassen, so wird man sich sagen, dass die Katze noch lebt, wenn inzwischen kein Atom zerfallen ist. Der erste Atomzerfall w\u00fcrde sie vergiftet haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Die \u03c8-Funktion des ganzen Systems w\u00fcrde das so zum Ausdruck bringen, dass in ihr die lebende und die tote Katze zu gleichen Teilen gemischt oder verschmiert sind.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Typische an diesen F\u00e4llen ist, dass eine urspr\u00fcnglich auf den Atombereich beschr\u00e4nkte Unbestimmtheit sich in grobsinnliche Unbestimmtheit umsetzt, die sich dann durch direkte Beobachtung entscheiden l\u00e4sst. Das hindert uns, in so naiver Weise &#8220;verwaschenes Modell&#8221; als Abbild der Wirklichkeit gelten lassen.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"\/mehr\/6-messprozess\/\">[Vgl. auch Kapitel 6.5 im MILQ-Lehrgang]<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/data\/_uploaded\/Unterrichtseinheit\/3_Wegunterscheidung\/UE3-B1.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>tot oder lebendig?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/data\/_uploaded\/Unterrichtseinheit\/3_Wegunterscheidung\/UE3-B2.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><br \/>\nNach Schr\u00f6dinger hat die Wellenfunktion des Gesamtsystems (Kasten + Katze) nach Ablauf einer Stunde die Form eines \u00dcberlagerungszustandes zweier makroskopisch verschiedener Zust\u00e4nde<\/p>\n<p>\u03c8(x) = \u03c8<sub>1<\/sub>(x) + \u03c8<sub>2<\/sub>(x),<\/p>\n<p>wobei \u03c8<sub>1<\/sub>(x) den Zustand &#8220;Atom zerfallen und Katze tot&#8221; und \u03c8<sub>2<\/sub>(x) den Zustand &#8220;Atom nicht zerfallen und Katze lebt&#8221; beschreibt.<br \/>\nWie beim Doppelspaltversuch hat die Wellenfunktion \u03c8 die Gestalt eines \u00dcberlagerungszustandes. In Analogie zu den Betrachtungen der Ortseigenschaft, besitzt die Katze die Eigenschaften &#8220;tot&#8221; oder &#8220;lebendig&#8221; demnach nicht.<br \/>\nEs ist Schr\u00f6dinger an diesem Beispiel gelungen, zu zeigen, dass der \u00dcbergang von der Quantenmechanik zur klassischen Physik nicht ohne Probleme zu bew\u00e4ltigen ist.<br \/>\nIn den letzten Jahren ist man der Aufl\u00f6sung des Katzenparadoxons n\u00e4her gekommen. Die Theorie der\u00a0<em>Dekoh\u00e4renz<\/em>\u00a0erkl\u00e4rt, warum in der makroskopischen Welt keine \u00dcberlagerungszust\u00e4nde registriert werden. Durch die Wechselwirkung mit ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung wird die Katze &#8220;effektiv klassisch&#8221;. Sie ist tot oder lebendig; \u00dcberlagerungen oder Interferenzerscheinung k\u00f6nnen nicht nachgewiesen werden.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 2<\/strong><\/p>\n<p>Versuchen Sie sich und ihrem Partner klar zu machen, warum man quantenphysikalische Eigenschaften nicht in der realen Welt bemerkt. Nehmen Sie als Beispiel die \u00dcberlegung, dass zwei Pistolenkugeln, die man durch einen gen\u00fcgend gro\u00dfen Doppelspalt schie\u00dfen w\u00fcrde, sicherlich auf einem Schirm kein Interferenzbild erg\u00e4ben.<\/p>\n<p>Bedenken Sie bei Ihrer Begr\u00fcndung, den Messprozess bzw. den Einfluss einer Beobachtung. Was kann \u00fcberhaupt als Beobachtung gelten?<\/p>\n<p><strong>Merktext<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausgangspunkt f\u00fcr eine m\u00f6gliche L\u00f6sung des Problems ist die Theorie der Dekoh\u00e4renz. \u201eIhr Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass in Wirklichkeit ein makroskopisches Objekt nie ganz isoliert ist, sondern immer mit seiner nat\u00fcrlichen Umgebung wechselwirkt, [\u2026]<br \/>\nDiese Umgebung kann zum Beispiel die allgegenw\u00e4rtige W\u00e4rmestrahlung sein, deren Photonenverteilung durch die plancksche Formel bestimmt ist. Andere Beispiele sind die Wechselwirkung mit den umgebenden Gasmolek\u00fclen oder das gew\u00f6hnliche Licht, mit dem makroskopische K\u00f6rper \u00fcblicherweise stark wechselwirken [\u2026]<br \/>\nAus: Rainer M\u00fcller:\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/Unterrichtseinheit\/3_Wegunterscheidung\/milq-IT6_dekohaerenz.pdf\">&#8220;Dekoh\u00e4renz &#8211; vom Erscheinen der klassischen Welt&#8221;<\/a>, S. 4.<\/p>\n<h3>3.5. Zusammenfassung<\/h3>\n<p>Ortseigenschaft (Wegzuweisung) und Interferenzmuster sind nicht gleichzeitig realisierbar, diese Eigenschaften schlie\u00dfen einander aus. Diesen Wesenszug der Quantenphysik nennt man\u00a0<strong>Komplementarit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n<p>Quantenobjekte darf man sich nicht als lokalisierbare Gebilde vorstellen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Wesenszug der Quantenphysik besteht darin, dass die Messung einer Eigenschaft das Messergebnis beeinflusst (<strong>Messung und Einfluss<\/strong>).<\/p>\n<p>Bei jeder Messung einer physikalischen Observablen wird ein bestimmter Wert gefunden (<strong>Messpostulat<\/strong>). Damit besteht ein Unterschied zwischen \u201eeine Eigenschaft haben\u201c und \u201eeine Eigenschaft messen\u201c.<\/p>\n<p>Als\u00a0<strong>Zustandsreduktion\u00a0<\/strong>wird der \u00dcbergang von der Wellenfunktion \u03a8(x) zu einer der beiden (dem gemessenen Wert entsprechenden) Wellenfunktionen \u03a8<sub>1<\/sub>(x) oder \u03a8<sub>2<\/sub>(x) bezeichnet. Die Zustandsreduktion ist eine abrupte \u00c4nderung der Wellenfunktion.<\/p>\n<p>Das Paradoxon von\u00a0<strong>Schr\u00f6dingers Katze<\/strong>\u00a0betrifft den \u00dcbergang von der Quantenphysik zur makroskopischen Physik. Das Problem liegt in der Existenz von \u00dcberlagerungszust\u00e4nden, die der klassischen Mechanik fremd sind. Die Theorie der\u00a0<strong>Dekoh\u00e4renz<\/strong>\u00a0erkl\u00e4rt, warum in der makroskopischen Welt keine \u00dcberlagerungen von toten und lebendigen Katzen beobachtet werden.<\/p>\n<h3>3.6. Selbstkontrolle und \u00dcbungsaufgaben<\/h3>\n<p><strong>Grunds\u00e4tzliche Aufgabe:<\/strong><\/p>\n<p>Schreiben Sie sich jeder mindestens zwei Fragen oder Aufgaben zu diesem Kapitel auf, die im Plenum besprochen werden sollen. Davon sollte eine Frage\/Aufgabe von Ihnen erl\u00e4utert\/gel\u00f6st werden k\u00f6nnen (Kombination m\u00f6glich). Diese Aufgaben\/Fragen k\u00f6nnen sowohl einfacher, wiederholender Natur sein als auch Verst\u00e4ndnisprobleme umfassen.<\/p>\n<p>Die einzelnen Fragen k\u00f6nnten z. B. auf Karteikarten geschrieben, gemischt, ausgeteilt und bearbeitet werden.<\/p>\n<p>L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge erhalten Sie von Ihrer Lehrkraft oder Sie finden sie zur selbst\u00e4ndigen Kontrolle hier:<\/p>\n<p><a href=\"\/data\/_uploaded\/Unterrichtseinheit\/3_Wegunterscheidung\/milq-Loesungsvorschlaege-Kap3-neu.pdf\">L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge-Kap3<\/a><\/p>\n<p>Diskussionen sind grunds\u00e4tzlich erw\u00fcnscht!<\/p>\n<p><strong>Im Folgenden findet sich eine Auswahl auch zur Selbstkontrolle geeigneter Arbeitsbl\u00e4tter von Josef K\u00fcblbeck.<\/strong><\/p>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<a href=\"\/a2-arbeitsblaetter-zum-interferometer-2\">Zwei Arbeitsbl\u00e4tter zum Interferometer<\/a><\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<a href=\"\/m18_messpostulat\">Ein Arbeitsblatt zum Messprinzip in der Quantentheorie<\/a><\/p>\n<p>Eine weitere \u00dcbung ergibt sich z. B. aus dem Lesen des folgenden Textes:<\/p>\n<p>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<a href=\"\/data\/_uploaded\/Unterrichtseinheit\/3_Wegunterscheidung\/milq-quant3.pdf\">Atomphysik und Philosophie \u2013 Niels Bohrs Interpretation der Quantenmechanik<\/a>; (M\u00fcller, Schmincke, Wiesner) = Kopenhagener Interpretation<\/p>\n<p>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erstellen Sie eine Mind- bzw. Concept-Map zur Wiederholung und Festigung.<\/p>\n<p>5.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u2026<\/p>\n<p>Weitere Aufgaben z. B. nach dem eingef\u00fchrten Lehrbuch.<\/p>\n<h3>3.7. Best\u00e4tigung und weiterf\u00fchrende Themen<\/h3>\n<p>Best\u00e4tigung finden die Wesensz\u00fcge\u00a0<em>Komplementarit\u00e4t\u00a0<\/em>und\u00a0<em>Messung\u00a0<\/em>vor allem auch durch jene besondere F\u00e4lle, in denen eine Isolierung der Objekte von der Umgebung m\u00f6glich ist. Dann findet keine Dekoh\u00e4renz statt und es kommt zu makroskopischen Quantenph\u00e4nomenen wie\u00a0<strong><em>Supraleitung<\/em><\/strong><em>,\u00a0<strong>Suprafluidit\u00e4t<\/strong><\/em>\u00a0und\u00a0<strong><em>Bose-Einstein-Kondensation, Paul-Falle.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es sei an dieser Stelle auch noch mal an die FWU-DVD Quantenphysik erinnert, die in st\u00e4dtischen Medienzentren oder Filmbildstellen (Braunschweig: Nummer 46 02375) ausgeliehen werden kann und die viel Material enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Weitere Themen sind im Bereich der Philosophie, genauer Erkenntnistheorie zu finden oder auch in der Wissenschaftsgeschichte. Einige Schlagworte seien z. B.:<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<strong>Realismusdebatte;\u00a0<\/strong>Bewusstseinseinfluss auf die Realit\u00e4t, Viele-Welten-Interpretation, Kopenhagener Deutung, \u2026 vgl. dazu entsprechende Kapitel in der einschl\u00e4gigen Schulbuchliteratur (z. B. Kuhn Physik 2, S. 344 u.a.).<br \/>\nAuch das\u00a0<a href=\"\/m16_alle-wege-modell\">Alle-Wege-Modell<\/a>\u00a0eignet sich zur Diskussion.<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<strong>Determinismus und Zufall<\/strong><\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<strong>\u201eDer Alte w\u00fcrfelt nicht!\u201c\u00a0<\/strong>Einstein und die Quantentheorie.<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<strong>EPR-Paradoxon<\/strong>;\u00a0<strong>Nichtseparabilit\u00e4t<\/strong>;\u00a0<strong>Verborgene Parameter<\/strong>,\u00a0<strong>nichtlokale Fernwirkung\u00a0<\/strong>(vgl. hierzu auch Schulbuchliteratur, z. B. Kuhn 2, S. 342f).<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>Insgesamt sind diese Themen durchaus f\u00fcr Referate mit anschlie\u00dfenden Diskussionen geeignet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00fclermaterial Modul 3: Wegentscheidungsexperimente und Messprozess Das merkw\u00fcrdige Verhalten von einzelnen Quantenobjekten, die miteinander interferieren, obwohl augenscheinlich keine Wechselwirkung zwischen ihnen stattfindet, soll nun weiter untersucht werden. 3.1. Welcher-Weg-Experimente\u00a0&#8211;\u00a03.1.1. &#8230; mit klassischen Wellen im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.1.2.\u00a0 &#8230; mit Quantenobjekten im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.2. Der Messprozess in der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.3. Zusammenfassung 3.4. Interpretationsprobleme der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.5. Zusammenfassung\u00a0&#8211;\u00a03.6. Selbstkontrolle und \u00dcbungsaufgaben\u00a0&#8211;\u00a03.6. Best\u00e4tigung&hellip; <a href=\"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">3. Wegentscheid und Messprozess<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":67,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-73","page","type-page","status-publish","hentry","without-featured-image"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>3. Wegentscheid und Messprozess - milq<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"3. Wegentscheid und Messprozess - milq\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sch\u00fclermaterial Modul 3: Wegentscheidungsexperimente und Messprozess Das merkw\u00fcrdige Verhalten von einzelnen Quantenobjekten, die miteinander interferieren, obwohl augenscheinlich keine Wechselwirkung zwischen ihnen stattfindet, soll nun weiter untersucht werden. 3.1. Welcher-Weg-Experimente\u00a0&#8211;\u00a03.1.1. &#8230; mit klassischen Wellen im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.1.2.\u00a0 &#8230; mit Quantenobjekten im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.2. Der Messprozess in der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.3. Zusammenfassung 3.4. Interpretationsprobleme der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.5. Zusammenfassung\u00a0&#8211;\u00a03.6. Selbstkontrolle und \u00dcbungsaufgaben\u00a0&#8211;\u00a03.6. Best\u00e4tigung&hellip; Continue reading 3. Wegentscheid und Messprozess\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"milq\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-04-30T09:46:12+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"37 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/sample-page\\\/u-einheit_s-p-q-r\\\/3-wegentscheid-und-messprozess\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/sample-page\\\/u-einheit_s-p-q-r\\\/3-wegentscheid-und-messprozess\\\/\",\"name\":\"3. Wegentscheid und Messprozess - milq\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2018-01-14T20:59:57+00:00\",\"dateModified\":\"2026-04-30T09:46:12+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/sample-page\\\/u-einheit_s-p-q-r\\\/3-wegentscheid-und-messprozess\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[[\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/sample-page\\\/u-einheit_s-p-q-r\\\/3-wegentscheid-und-messprozess\\\/\"]]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/sample-page\\\/u-einheit_s-p-q-r\\\/3-wegentscheid-und-messprozess\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mehr\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/sample-page\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"U-Einheit_S\u00b7P\u00b7Q\u00b7R\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/sample-page\\\/u-einheit_s-p-q-r\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"3. Wegentscheid und Messprozess\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/\",\"name\":\"milq\",\"description\":\"Quantenphysik in der Schule\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.milq.info\\\/en\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"3. Wegentscheid und Messprozess - milq","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"3. Wegentscheid und Messprozess - milq","og_description":"Sch\u00fclermaterial Modul 3: Wegentscheidungsexperimente und Messprozess Das merkw\u00fcrdige Verhalten von einzelnen Quantenobjekten, die miteinander interferieren, obwohl augenscheinlich keine Wechselwirkung zwischen ihnen stattfindet, soll nun weiter untersucht werden. 3.1. Welcher-Weg-Experimente\u00a0&#8211;\u00a03.1.1. &#8230; mit klassischen Wellen im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.1.2.\u00a0 &#8230; mit Quantenobjekten im Mach-Zehnder-Interferometer\u00a0&#8211;\u00a03.2. Der Messprozess in der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.3. Zusammenfassung 3.4. Interpretationsprobleme der Quantenphysik\u00a0&#8211;\u00a03.5. Zusammenfassung\u00a0&#8211;\u00a03.6. Selbstkontrolle und \u00dcbungsaufgaben\u00a0&#8211;\u00a03.6. Best\u00e4tigung&hellip; Continue reading 3. Wegentscheid und Messprozess","og_url":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/","og_site_name":"milq","article_modified_time":"2026-04-30T09:46:12+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"37 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/","url":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/","name":"3. Wegentscheid und Messprozess - milq","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.milq.info\/en\/#website"},"datePublished":"2018-01-14T20:59:57+00:00","dateModified":"2026-04-30T09:46:12+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":[["https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/"]]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/3-wegentscheid-und-messprozess\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.milq.info\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mehr","item":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"U-Einheit_S\u00b7P\u00b7Q\u00b7R","item":"https:\/\/www.milq.info\/en\/sample-page\/u-einheit_s-p-q-r\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"3. Wegentscheid und Messprozess"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.milq.info\/en\/#website","url":"https:\/\/www.milq.info\/en\/","name":"milq","description":"Quantenphysik in der Schule","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.milq.info\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/73","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/73\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2673,"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/73\/revisions\/2673"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.milq.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}